Serviceware SE plant Börsengang im 2. Quartal 2018

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Pressemitteilung

Serviceware SE plant Börsengang im 2. Quartal 2018

Bad Camberg, 16. März 2018

 

  • Die Serviceware SE bereitet einen Börsengang und die Notierung ihrer Aktien im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse in Q2 2018 vor
  • Serviceware ist ein führender europäischer Anbieter einer integrierten Softwareplattform im Bereich Enterprise Service Management, die alle Serviceprozesse innerhalb eines Unternehmens umfasst
  • Das Angebot wird voraussichtlich überwiegend aus im Rahmen einer Kapitalerhöhung neu auszugebenden Serviceware-Aktien in Höhe von ca. 60 Mio. € bestehen
  • Der Erlös aus dem Börsengang soll zur Finanzierung des Wachstums durch M&A, zur weiteren Internationalisierung sowie für den Ausbau des Vertriebs zur Erhöhung der Marktdurchdringung im Bereich Großkunden verwendet werden

 

Serviceware SE („Serviceware“ oder die „Gesellschaft“) ist ein führender Anbieter von Softwarelösungen für den Enterprise Service Management („ESM“) Markt. Die integrierte und modulare Softwareplattform mit den drei proprietären Softwarelösungen anafee, helpLine und Careware ermöglicht es Kunden, alle Serviceprozesse innerhalb des Unternehmens zu digitalisieren, vom Service Management (helpLine) über das Financial Management (anafee) bis hin zum Field Service Management und Customer Service Management (Careware). Vor dem Hintergrund des starken Drucks, der durch den Megatrend Digitalisierung für Unternehmen besteht, ermöglichen die Lösungen von Serviceware den Kunden, sich durch Steigerung der Servicequalität von ihren Wettbewerbern zu differenzieren und durch mehr Transparenz, Effizienz und Kostenkontrolle, signifikante Einsparungen bei den Servicekosten zu realisieren.

 

Pionierstellung in einem Markt getrieben von Digitalisierung

Der ESM-Markt, der alle internen und externen Dienstleistungen innerhalb eines Unternehmens abdeckt, wird aktuell noch weitgehend durch manuelle, meist auf Tabellenkalkulationen basierende Lösungen gesteuert. Markttrends, die sich aus dem Megatrend Digitalisierung, der Notwendigkeit von Kostensenkungen und der Vereinfachung von IT-Geschäftsprozessen ergeben, werden die Entwicklung des ESM-Marktes weiter begünstigen und werden laut Marktdaten von Gartner zu einem Marktwachstum von 11,8% (CAGR 2017-2021) führen. Da Service einen Schlüsselfaktor zur Wettbewerbsdifferenzierung darstellt, sind Unternehmen, unabhängig von Größe und Branche, starkem Druck ausgesetzt, ihre Serviceorganisation zu digitalisieren. Serviceware ist das erste Softwareunternehmen in Europa, das eine integrierte ESM-Softwareplattform anbietet. Gut positioniert in attraktiven Segmenten des Software-Marktes eröffnet sich für Serviceware so erhebliches Wachstumspotenzial.

 

One-Stop-Shop mit der integrierten Softwareplattform: hoher Lock-In-Effekt und hohe wiederkehrende Umsätze

Serviceware bietet seinen Kunden eine einzigartige integrierte und modulare Softwareplattform, die zwei hochattraktive Marktsegmente des ESM-Marktes adressiert: die Automatisierung von Serviceprozessen sowie die Optimierung der Servicekosten. Die Serviceware ESM-Plattform ist voll integriert und ermöglicht es dem Unternehmen, als One-Stop-Shop seinen Kunden alle Aspekte der Servicebereitstellung anzubieten. Die Softwarelösungen von Serviceware werden von unabhängigen Research-Instituten sehr gut bewertet: anafee ist seit 2016 im „Market Guide for IT Financial Management“ von Gartner gelistet, helpLine wurde von Research in Action 2018 als bester Anbieter von IT- und ESM-Anbietern ausgezeichnet („Vendor Selection Matrix – IT und Enterprise Service Management SaaS und Software: Die Top 20 Anbieter in Deutschland 2018“). Aufgrund des signifikanten Mehrwertes für die Kunden und des damit verbundenen hohen Lock-in-Effekts, hat Serviceware eine hohe Verbleibequote der Kunden von ca. 95%1) (Durchschnitt der letzten drei Jahre) und generiert einen signifikanten Anteil an wiederkehrenden Umsätzen2) von 60% (Geschäftsjahr endend am 30. November 2017).

 

Starke und ausgewogene Kundenbasis

Serviceware hat in den vergangenen Jahren eine breite und ausgewogene Kundenbasis von mehr als 500 mittelständischen Unternehmen und Blue-Chip-Kunden aufgebaut. Diese sind, vorwiegend in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden angesiedelt. Zu den Kunden des Unternehmens zählen 4 der 7 größten deutschen Unternehmen (nach Umsatz, ohne Banken und Versicherungen). Dabei hat Serviceware insbesondere bei der hochattraktiven Kundengruppe der Großunternehmen in jüngster Zeit deutlich an Dynamik zugelegt, indem seit Anfang 2017 3 der 7 größten deutschen Unternehmen für die anafee-Lösung von Serviceware gewonnen werden konnten.

 

Umfangreicher Track Record bei der Akquisition und erfolgreichen Integration von Unternehmen

Serviceware verfügt über einen überzeugenden Track Record bei der Akquisition und erfolgreichen Post-Merger-Integration von Unternehmen. Ursprünglich als Anbieter von Drittanbieterlösungen gestartet, hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren eine Reihe von proprietären Softwarelösungen akquiriert, beginnend mit der Akquisition von helpLine (2003), gefolgt von Careware (2012) und anafee (2014). Nach der jüngsten Übernahme von anafee im Jahr 2014 hat Serviceware die Lösung beispielsweise erfolgreich in seine bestehende ESM-Plattform integriert, Cross-Selling-Potenziale in Verbindung mit einer umfassenden Produktüberholung erschlossen und so erfolgreich neue Kunden gewinnen können.

 

Attraktives Finanzprofil

Seit der Gründung im Jahr 1998 hat Serviceware den Umsatz bei durchgehender Profitabilität mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von über 25% auf 44,3 Mio. € im Geschäftsjahr 2016/17 gesteigert. Das EBIT stieg im Geschäftsjahr 2016/17 um 56,6% auf 5,6 Mio. € verbunden mit einer starken Margensteigerung auf 12,7% (von 9,5% im Geschäftsjahr 2015/16). Aufgrund seines wenig kapitalintensiven Software-Geschäftsmodells erzielte das Unternehmen einen starken Free Cash Flow3), der zu einer Cash Conversion4) von 96,2% (94,0% im Geschäftsjahr 2015/16) führte.

 

Klar definierte Wachstumsstrategie

Serviceware beabsichtigt, den Erlös aus dem Börsengang vollständig in eine klar definierte Wachstumsstrategie zu investieren, die auf drei Säulen basiert:

 

  1. Erhöhung der Marktdurchdringung im Großkundenbereich
    Einstellung weiterer Key-Account-Manager um die Marktdurchdringung bei der hochattraktiven Kundengruppe der Großunternehmen zu steigern, deren Nachfrage zu bedienen und Cross-Selling-Potenziale zu realisieren
  2. Internationalisierung
    Weitere Internationalisierung des Geschäfts durch Expansion in zwei Phasen: In einer ersten Phase, die bereits angestoßen ist, adressiert Serviceware die Märkte Spanien, Niederlande / Belgien sowie die nordischen Länder, gefolgt von einer zweiten Phase, die Großbritannien, Italien und Frankreich adressiert
  3. Erweiterung des Produktportfolios durch Akquisitionen
    Serviceware hat eine starke und visible Akquisitions-Pipeline in den Bereichen IT-Lösungen (Prozess-/ Tool-Automatisierung), Customer Service (Knowledge Management, Messaging) und Non-IT Shared Services (HR, Finance, Maintenance, etc.) aufgebaut, um seine M&A-Strategie umzusetzen. Der klare Fokus liegt dabei auf der Ergänzung der ESM-Plattform mit komplementären Lösungen, um zusätzliches Cross-Sell-Potenzial zu heben

 

Dirk K. Martin, CEO und Mitbegründer von Serviceware: „Serviceware ist als inhabergeführtes Unternehmen seit der Gründung mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von über 25% im Umsatz gewachsen. Der Börsengang wird es uns ermöglichen, unsere klar definierte Wachstumsstrategie umzusetzen. Diese basiert auf den drei Säulen M&A, Internationalisierung und verstärkte Marktdurchdringung bei Großkunden. Die Mittel aus der Kapitalerhöhung werden uns in die Lage versetzen, unsere Position als Marktführer im ESM-Markt weiter zu stärken und die starke Dynamik des Megatrends Digitalisierung zu nutzen, mit dem Unternehmen heute konfrontiert sind.“

 

Harald Popp, CFO und Mitbegründer von Serviceware: „Die Digitalisierung und Automatisierung von Serviceprozessen gewinnt für jedes Unternehmen, unabhängig von Branche und Größe, signifikant an strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Durch unsere einzigartige ESM-Plattform sind wir bei dieser Marktveränderung hervorragend positioniert. Der Börsengang markiert somit den Beginn des nächsten Kapitels unserer Erfolgsgeschichte, die vor 20 Jahren begann.“

 

Überblick über das Angebot und die geplante Mittelverwendung

Serviceware plant, seine Aktien im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) notieren zu lassen. Das Angebot wird voraussichtlich im Wesentlichen aus neu ausgegebenen Aktien aus einer Kapitalerhöhung in Höhe von ca. 60 Mio. € und einer zusätzlichen Veräußerung von Aktien von Altaktionären bestehen, um einen ausreichenden Streubesitz zu gewährleisten. Die Altaktionäre beabsichtigen, zusätzliche Aktien für eine mögliche Mehrzuteilung in Höhe von bis zu 15% des Angebots bereitzustellen.

 

Zum Zeitpunkt dieser Mitteilung halten die Gründer Dirk K. Martin (CEO) und Harald Popp (CFO) 97% der Anteile an Serviceware und planen, langfristig Aktionäre zu bleiben. Ingo Bollhöfer (Mitglied des Verwaltungsrates) hält 3% der Aktien. Die Lock-up Periode beträgt für Serviceware und Management/ Aktionäre jeweils 12 Monate.

 

Der Erlös aus dem Börsengang wird für die Umsetzung der Wachstumsstrategie von Serviceware verwendet. Dazu gehören die weitere internationale Expansion, M&A zur Ergänzung der bestehenden ESM-Plattform und der Ausbau des Vertriebs zur Erhöhung der Marktdurchdringung bei Großkunden.

 

COMMERZBANK Aktiengesellschaft und Hauck & Aufhäuser Privatbankiers Aktiengesellschaft agieren als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners für die Transaktion.

 

  1. Verbleibequote = 1- Fluktuationsrate; Fluktuationsrate entspricht der Summe der nicht (automatisch) verlängerten endenden Wartungsvolumina dividiert durch die Summe der Wartungserlöse
  2. Die wiederkehrenden Umsätze beinhalten (i) fortlaufende vertragliche Verpflichtungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr (ii) Lizenzmiete durch bestehende Kunden (iii) individuelle Dienstleistungen auf Abruf, die von bestehenden Kunden bestellt werden. Die Gesellschaft qualifiziert Kunden als „Bestandskunden“, wenn die Gesellschaft ab dem Zeitpunkt, zu dem sie mit einem Kunden wiederkehrende Umsätze erzielt, mehr als ein Jahr nach der erstmaligen Implementierung des Serviceware-Produkts beim Kunden.
  3. Free Cash Flow definiert als EBITDA – Capex
  4. Cash Conversion definiert als FCF/EBITDA

 

Über Serviceware SE

Serviceware ist ein führender Anbieter von Softwarelösungen zur Digitalisierung und Automatisierung von Serviceprozessen, mit denen Unternehmen ihre Servicequalität steigern und ihre Servicekosten effizient managen können. Die einzigartige integrierte und modulare ESM-Plattform besteht aus den proprietären Softwarelösungen helpLine (Service Management), anafee (Financial Management) und Careware (Field und Customer Service Management). Serviceware hat mehr als 500 Kunden aus verschiedensten Branchen, darunter 9 DAX-Unternehmen sowie 4 der 7 größten deutschen Unternehmen. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Bad Camberg, Deutschland. Ende des Geschäftsjahres 2016/17 beschäftigte Serviceware 285 Mitarbeiter.

 

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