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Serviceware SE übernimmt Knowledge Management-Spezialisten SABIO und baut ESM-Plattform aus

Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR

Serviceware SE übernimmt Knowledge Management-Spezialisten SABIO und baut ESM-Plattform aus

Bad Camberg, 30. Juli 2018

 

  • Serviceware integriert durch SABIO Übernahme SaaS Knowledge-Management Modul in die eigene Plattform und steigert Alleinstellungsmerkmal am Markt damit weiter
  • Zusätzliche SaaS-Umsätze für Serviceware durch die Akquisition von 3,1 Mio. Euro im Jahr 2018 auf annualisierter Basis
  • Cross Selling Potenziale durch starke nationale und internationale Kundenbasis von SABIO als weiterer Wachstumsbeschleuniger

Die Serviceware SE („Serviceware“, WKN A2G8X3), ein führender europäischer Anbieter von Softwarelösungen für den Enterprise Service Management („ESM“) Markt, übernimmt mit Wirkung zum 30.7.2018 sämtliche Anteile der SABIO GmbH. Ein entsprechender notarieller Kaufvertrag wurde heute unterzeichnet. Der Kaufpreis wird von Serviceware vollständig aus der vorhandenen Liquidität bezahlt, er liegt einschließlich an die Erreichung künftiger Ziele gekoppelter Bestandteile im oberen einstelligen Mio.-Euro-Bereich.

SABIO ist ein führender Anbieter für Knowledge Management Lösungen mit einem Software as a Service (SaaS) Geschäftsmodell. Durch die Übernahme wird Serviceware weltweit als erster Anbieter überhaupt in der Lage sein, ein Knowledge Management Modul in seine Enterprise Service Management (ESM) Plattform zu integrieren. Damit bietet Serviceware seinen Kunden die Möglichkeit, die Effizienz ihrer Serviceleistungen weiter zu steigern und deren Kosten zusätzlich signifikant zu senken. Die Kombination der bisherigen Software von Serviceware mit der SABIO-Lösung bietet zudem die Möglichkeit, Serviceprozesse mittels künstlicher Intelligenz weiter zu verbessern.

SABIO hat im Geschäftsjahr 2017 insgesamt rd. 4,6 Mio. Euro Umsatz erzielt, davon gut 3,1 Mio. Euro im Bereich SaaS. Das Unternehmen verfügt über eine starke nationale und internationale Kundenbasis, zu der zahlreiche Großkonzerne gehören und besitzt eine ausgeprägte internationale Vertriebsexpertise.

ERLÄUTERUNGSTEIL

Mit der Übernahme von SABIO, nur rd. 3 Monaten nach dem erfolgreichen Börsengang von Serviceware im Prime Standard, setzt das Unternehmen seine Wachstumsstrategie weiter konsequent um. Durch den Zukauf wird die führende ESM-Plattform von Serviceware technologisch erweitert, es werden Cross Selling Potenziale gerade bei nationalen und internationalen Großkonzernen eröffnet und die internationalen Vertriebsaktivitäten können unter Einbeziehung von SABIO weiter beschleunigt werden. Gleichzeitig wird der Anteil von SaaS-Umsätzen am Konzerngesamtumsatz weiter deutlich erhöht.

Die innovative und intuitiv zu bedienende Knowledge Management Lösung von SABIO wird die bisherigen digitalen Module der Serviceware ESM-Plattform, helpLine (Service Management), anafee (Financial Management) und Careware (Field Service Management) ergänzen. Führende Marktresearch-Institute betonen die zunehmende Bedeutung eines kontextspezifischen Wissensmanagements, besonders in Selfserviceprozessen von Kunden. Durch die Kombination von Knowledge Management und künstlicher Intelligenz lassen sich Serviceprozesse unterschiedlichster Komplexität weiter optimieren. Ein Fokus von Serviceware wird die künftige intensive Nutzung solcher Möglichkeiten sein.

Bereits heute sind bei verschiedenen Kunden die Softwarelösungen von Serviceware und SABIO gemeinsam im Einsatz. Die SABIO Lösung zeichnet sich dabei durch hervorragende Möglichkeiten zur Anbindung an die bisherigen Seviceware-Produkte aus.

Dirk K. Martin, CEO und Gründer von Serviceware: „Mit SABIO haben wir das perfekte Unternehmen gefunden, um mit einer Übernahme unsere Wachstumsziele gleich auf mehreren Ebenen umzusetzen. Der Markt für Enterprise Service Management Lösungen wächst dynamisch und im Wettbewerb um Marktanteile ist ein zentraler Faktor, Unternehmenskunden die leistungsfähigste und effizienteste Plattform anbieten zu können, mit der sie ihre Serviceprozesse digitalisieren und die Kundenzufriedenheit erhöhen können. Durch die Integration von SABIO in den Serviceware-Konzern machen wir damit einen weiteren großen Schritt zur europäischen Marktführerschaft. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung bei der Integration von Unternehmen gehe ich von einem reibungslosen und zügigen Prozess des Zusammenwachsens aus.“

Alexander Holtappels, Gründer und Geschäftsführer von SABIO: „Serviceware ist der ideale Partner für uns. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft, denn unsere Lösungen ergänzen sich perfekt. SABIO wird die Serviceware Plattform vor allem im Bereich Kunden Selfserviceprozesse kraftvoll ergänzen. Unsere Kunden können durch die Optimierung von Serviceprozessen in diesem Bereich schon heute bis zu 30 Prozent der dort anfallenden Kosten einsparen, bei verbesserter Qualität. Künftig deckt Serviceware die Wertschöpfungskette im Enterprise Service Management entsprechend noch umfassender ab. Wir schätzen sehr, auch künftig Teil eines inhabergeführten, deutschen Softwareunternehmens zu sein, und gemeinsam in einem neuen Bereich des Softwaremarktes eine führende Rolle innezuhaben.“

Über Serviceware SE

Serviceware ist ein führender Anbieter von Softwarelösungen zur Digitalisierung und Automatisierung von Serviceprozessen, mit denen Unternehmen ihre Servicequalität steigern und ihre Servicekosten effizient managen können. Die einzigartige integrierte und modulare ESM-Plattform besteht aus den proprietären Softwarelösungen helpLine (Service Management), anafee (Financial Management) und Careware (Field und Customer Service Management). Serviceware hat mehr als 500 Kunden aus verschiedensten Branchen, darunter 9 DAX-Unternehmen sowie 4 der 7 größten deutschen Unternehmen. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Bad Camberg, Deutschland. Ende des Geschäftsjahres 2016/17 beschäftigte Serviceware 285 Mitarbeiter.

Weitere Informationen finden Sie auf www.serviceware.se.

Media Relations

edicto GmbH
Axel Mühlhaus
Tel. +49(0) 69/905505-52
E-Mail: Serviceware@edicto.de

Serviceware SE: Platzierungspreis zum Börsengang auf 24,00 EUR je Aktie festgelegt

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Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR

Serviceware SE: Platzierungspreis zum Börsengang auf 24,00 EUR je Aktie festgelegt

 Bad Camberg, 19.  April 2018

 Serviceware SE („Serviceware“ oder die „Gesellschaft“) hat heute im Zusammenhang mit dem geplanten Börsengang („IPO“) im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gemeinsam mit den Konsortialbanken den Platzierungspreis für ihre Aktien auf 24,00 EUR je Aktie festgelegt.

Das Angebot zum Börsengang umfasste insgesamt 3.703.000 Aktien, davon 2.500.000 Aktien aus einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen sowie 720.000 bestehende Aktien aus dem Besitz der Altaktionäre zuzüglich 483.000 Aktien als Mehrzuteilungsoption (Greenshoe). Sämtliche Aktien wurden platziert. Das Angebot war deutlich überzeichnet.

Das Gesamtemissionsvolumen liegt bei 88,9 Mio. EUR. Bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option wird der Streubesitz bei rund 35 Prozent liegen. Zum Platzierungspreis wird die Marktkapitalisierung von Serviceware zu Handelsbeginn rund 252 Mio. EUR betragen.

Der Bruttoemissionserlös für die Gesellschaft beläuft sich auf 60 Mio. EUR. Serviceware beabsichtigt, den Nettomittelzufluss zur Wachstumsfinanzierung durch Akquisitionen, weitere Internationalisierung sowie den Ausbau des Vertriebs zur verstärkten Adressierung von Großunternehmen zu verwenden.

Die Aktien von Serviceware werden voraussichtlich ab dem 20. April 2018 im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse unter der Wertpapierkennnummer (WKN) A2G8X3, der (ISIN) DE000A2G8X31 und dem Tickersymbol „SJJ“ gehandelt. Das Settlement ist für den 23. April 2018 geplant.

COMMERZBANK Aktiengesellschaft und Hauck & Aufhäuser Privatbankiers Aktiengesellschaft agieren als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners bei der Transaktion.

Ende der Ad hoc-Mitteilung 

ERLÄUTERUNGSTEIL

Dirk K. Martin, CEO und Mitbegründer von Serviceware: „Wir freuen uns über das ausgesprochen starke Interesse von Investoren am Börsengang von Serviceware. Auf dem schnell wachsenden ESM-Markt sind wir hervorragend positioniert. Unsere integrierte und modulare Softwareplattform ermöglicht unseren Kunden beides, die Steigerung der Servicequalität wie auch die Analyse und Budgetierung der anfallenden Servicekosten. Diese Kombination ist international einmalig und unser klares Alleinstellungsmerkmal.“

Harald Popp, CFO und Mitbegründer von Serviceware: „Der Börsengang von Serviceware ist ein wichtiger Meilenstein seit der Gründung der Gesellschaft vor 20 Jahren. Mit den Mitteln aus dem Börsengang möchten wir unsere Wachstumsstrategie als führender europäischer Softwareanbieter im Bereich Enterprise Service Management (ESM) konsequent umsetzen. Im Gegenzug werden unsere Aktionäre die Möglichkeit haben, an der erfolgreichen Entwicklung von Serviceware zu partizipieren.“

Beim Börsengang der Serviceware SE wurden Privatanlegern, auf Basis der bei Konsortialbanken abgegebenen Orders, rund 2 Prozent des Platzierungsvolumens von insgesamt 3.703.000 Aktien (einschließlich der 483.000 Aktien im Rahmen einer Mehrzuteilung) zugeteilt. Aufgrund der Überzeichnung des Angebots konnten bei der Zuteilung nicht sämtliche Kaufangebote von Privatanlegern berücksichtigt werden.

Jede von einem Privatanleger bei einer der Konsortialbanken abgegebene Order wurde nach folgendem Zuteilungsschlüssel bedient: Jede Zeichnung, mindestens zum Platzierungspreis, bis zu 20 Aktien wird vollständig bedient. Zeichnungen für mehr als 20 Aktien erhalten 20  Aktien zuzüglich 15 Prozent der darüber hinausgehenden Nachfrage. Eine bevorrechtigte Zuteilung an Organmitglieder der Serviceware SE oder deren Angehörige, an Mitarbeiter oder Geschäftspartner der Serviceware SE erfolgte nicht.

Bei erfolgter Zuteilung erhalten Anleger eine separate Wertpapierabrechnung durch deren Depotbank, bei der Depotbank erhalten Anleger auch weitere Informationen zu den ihnen zugeteilten Aktien. Die „Grundsätze für die Zuteilung von Aktienemissionen an Privatanleger“ wurden beachtet und die Zuteilung im Rahmen des Angebots an Privatanleger erfolgte nach einheitlichen Kriterien für alle Konsortialbanken und ihre angeschlossenen Institute.

Über Serviceware SE

Serviceware ist ein führender Anbieter von Softwarelösungen zur Digitalisierung und Automatisierung von Serviceprozessen, mit denen Unternehmen ihre Servicequalität steigern und ihre Servicekosten effizient managen können. Die einzigartige integrierte und modulare ESM-Plattform besteht aus den proprietären Softwarelösungen helpLine (Service Management), anafee (Financial Management) und Careware (Field und Customer Service Management). Serviceware hat mehr als 500 Kunden aus verschiedensten Branchen, darunter 9 DAX-Unternehmen sowie 4 der 7 größten deutschen Unternehmen. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Bad Camberg, Deutschland. Ende des Geschäftsjahres 2016/17 beschäftigte Serviceware 285 Mitarbeiter.

Weitere Informationen finden Sie auf www.serviceware.se.

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Axel Mühlhaus
Tel. +49(0) 69/905505-52
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